Festakt zur Eröffnung der James-Simon-Galerie am Freitag

epd-bild/Juergen Blume Mit einem Festakt wird am Freitag das neue zentrale Empfangsgebäude der Berliner Museumsinsel eröffnet. Die James-Simon-Galerie soll künftig als Servicegebäude zentrale Aufgaben der fünf historischen Museumsgebäude auf der Museumsinsel übernehmen.

10.07.2019

Das neue zentrale Empfangsgebäude der Berliner Museumsinsel Berlin, die James-Simon-Galerie, wird am Freitag mit einem Festakt in Anwesenheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eröffnet. Am Samstag schließt sich ein Eröffnungsfest an, wie die Stiftung Preußischer Kulturbesitz am Mittwoch mitteilte.

Das nach Plänen des Architekturbüros David Chipperfield entstandene Empfangsgebäude ist nach dem Kunst-Mäzen James Simon (1851-1932) benannt. Ihm verdanken zahlreiche Museen Berlins einzigartige Kunstwerke wie etwa die Nofretete-Büste. Der Bau kostete den Angaben zufolge rund 134 Millionen Euro. Baubeginn für den Rohbau war 2014. Die Baugrube direkt neben einem Spreekanal wurde bereits 2009 in Angriff genommen.

Workshops, Ausstellungsgespräche und Musik

Zum Eröffnungsfest am Samstag sind bei freiem Eintritt Erwachsene und Familien mit Kindern eingeladen, das neue Gebäude zu erkunden. Dazu werden unter anderem Workshops, Ausstellungsgespräche, Führungen und Musik angeboten.

Die James-Simon-Galerie soll künftig als Servicegebäude zentrale Aufgaben der fünf historischen Museumsgebäude auf der Museumsinsel übernehmen. Neben einem großen Kassenbereich, Museumsshop und Restaurant gibt es auch einen Bereich für Sonderausstellungen sowie ein Auditorium für Veranstaltungen. Zudem werden die Besucher von der James-Simon-Galerie direkt zum Pergamonmuseum und in das Neue Museum weitergeleitet. Alle Museen werden aber zusätzlich ihre eigenen Eingänge und Kassen behalten hieß es.