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13.08.2019

Die Zahl der Tiere in den Wäldern ist in den vergangenen Jahrzehnten deutlich gesunken. Die Bestände von 268 untersuchten Wirbeltierarten und 455 Populationen, die in Wäldern leben und vollständig von ihnen abhängig sind, seien seit 1970 um durchschnittlich 53 Prozent geschrumpft, heißt es in einer Untersuchung der Umweltstiftung WWF.

Als Hauptursache nennen die Umweltschützer den Verlust an Lebensraum, der durch den Menschen verursacht wird. Entwaldung und die Verschlechterung der Ökosysteme in den Wäldern seien zu 60 Prozent für den Einbruch der Tierbestände verantwortlich. Besonders dramatisch ist die Entwicklung laut WWF in den Tropen, etwa im Amazonas-Regenwald.