«Fridays for Future»: Demonstranten kommen zu Klima-Demos zusammen

29.11.2019

In zahlreichen deutschen Städten sind am Freitagvormittag Klima-Aktivisten der "Fridays For Future"-Bewegung zu Demonstrationen zusammengekommen. Zum Auftakt des Aktionstages sprangen in Berlin rund 20 Umweltschützer in die Spree. Ziel war die symbolische Rettung eines im Wasser treibenden Klimapakets mit neuen Forderungen an die Politik. Im Anschluss sollte es an eingeladene Politiker übergeben werden. Insgesamt waren in Deutschland Kundgebungen an rund 500 Orten geplant.

Fabian Gacon von der BUND-Jugend erklärte zur Aktion in Berlin: "Echter Klimaschutz kann und darf nicht auf Freiwilligkeit der Kohlekonzerne beruhen." Er warf der Bundesregierung vor, ihrer internationalen Rolle im Klimaschutz nicht gerecht werden zu wollen. Zur Begründung verwies er unter anderem auf den geplanten "Emissionshandel mit lächerlichen CO2-Preisen statt einer wirksamen CO2-Steuer".

Hunderttausende Teilnehmer erwartet

Zum vierten globalen Aktionstag von "Fridays for Future" erwarteten die Organisatoren allein in Deutschland Hunderttausende Teilnehmer. Weltweit waren Kundgebungen in etwa 150 Ländern geplant. Zuletzt waren beim dritten globalen Klimastreik am 20. September nach Angaben der Bewegung in ganz Deutschland 1,4 Millionen Menschen auf die Straße gegangen.