Katholiken werben für «inklusive Kirche»

epd-bild/Norbert Neetz Behinderte und nichtbehinderte Menschen sollten mit ihren jeweils eigenen Gaben Leben und Glauben gemeinsam gestalten, erklärt der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode.

02.12.2019

Die katholische Deutsche Bischofskonferenz wirbt für eine "inklusive Kirche". Behinderte und nichtbehinderte Menschen sollten mit ihren jeweils eigenen Gaben Leben und Glauben gemeinsam gestalten, erklärte der Vorsitzende der Pastoralkommission, der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode, im Vorwort der am Montag in Bonn vorgestellten Arbeitshilfe zur Seelsorge mit Behinderten. Anlass ist der von den Vereinten Nationen ausgerufene Internationale Tag der Menschen mit Behinderung, der seit 1993 jährlich am 3. Dezember begangen wird.

Inklusion im kirchlichen Raum

Die Arbeitshilfe unter dem Titel "Leben und Glauben gemeinsam gestalten. Kirchliche Pastoral im Zusammenwirken von Menschen mit und ohne Behinderungen" soll kirchlichen Einrichtungen, Gemeinden und Gemeinschaften dabei helfen, Inklusion im kirchlichen Raum umzusetzen. Die inklusiv nutzbare Arbeitshilfe mit Teilen in leichter Sprache biete konkrete Orientierung für die seelsorgliche Begleitung in den wichtigsten Lebensphasen und Lebensbereichen von Menschen mit Behinderungen, hieß es.