Oscar-Preisträger Jeremy Irons wird Jury-Präsident der Berlinale

09.01.2020

Der britische Film- und Theaterschauspieler Jeremy Irons wird Präsident der Internationalen Jury der diesjährigen Berlinale. Er schätze Jeremy Irons als Mensch wie als Künstler und sei stolz, ihn als Jurypräsidenten für die 70. Jubiläumsausgabe der Internationalen Filmfestspiele Berlin begrüßen zu dürfen, erklärte der Künstlerische Leiter der Berlinale, Carlo Chatrian, am Donnerstag in der Bundeshauptstadt. Die Berlinale findet vom 20. Februar bis 1. März 2020 statt.

Charakterdarsteller

Jeremy Irons erklärte, er fühle sich geehrt. Die Berlinale sei ein Festival, das er seit langer Zeit bewundere und immer gerne besucht habe. Es biete ihm nicht nur die Gelegenheit, "in diese großartige Stadt zurückzukehren, sondern auch die ausgewählten Filme anzusehen und deren Vorzüge mit meinen Jurykolleginnen und -kollegen zu diskutieren", sagte der 71 Jahre alte Oscar- und Golden-Globe-Preisträger.

Irons gilt als einer der bedeutendsten Charakterdarsteller der internationalen Film- und Theaterwelt. Weltweite Bekanntheit als Filmschauspieler erlangte Jeremy Irons 1981 durch seine Hauptrolle in der Serie "Brideshead Revisited" (Wiedersehen mit Brideshead) und durch das viktorianische Drama "The French Lieutenant's Woman" (Die Geliebte des französischen Leutnants) von Karel Reisz.

Für seine Darstellung als Claus von Bülow in "Die Affäre der Sunny von B." erhielt er 1991 sowohl den Golden Globe als auch den Oscar als Bester Hauptdarsteller. Auch 2006 wurde er mit einem Golden Globe ausgezeichnet, als Bester Nebendarsteller in der Serie "Elizabeth I." Auf der Berlinale war Irons unter anderem 2011 und 2013 zu Gast.