Einbruch in Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche

epd-bild/Rolf Zoellner In die Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche ist eingebrochen worden.

11.02.2020

Nach Angaben der Polizei vom Dienstag verschafften sich der oder die Täter gewaltsam Zugang zur Gedenkhalle der Kirche. Dort wurde in der Nacht zum Montag aus mehreren Opferstöcken und einer Kasse Geld entwendet. Außerdem verschwanden aus einer ebenfalls aufgebrochenen Vitrine zwei Orden, ein Jubiläumsabzeichen, eine Medaille und ein paar Silbermünzen.

Turmruine als Mahnmal

Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen West-Berlins. Die 1895 eingeweihte Kirche wurde im Zweiten Weltkrieg bei einem Bombenangriff stark beschädigt. Nur die Turmruine blieb danach als Mahnmal gegen den Krieg erhalten. Zwischen 1959 und 1963 wurde der Alte Turm durch ein vierteiliges Bauensemble des Architekten Egon Eiermann ergänzt.