Evangelisches Internetportal startet Dauergebet wegen Corona-Pandemie

epd-bild/Matthias Balk Auf der Internetseite "coronagebet.de" soll bis zum Ende der Corona-Krise ab sofort rund um die Uhr gebetet werden. In einem Stundenplan können sich Engagierte eintragen, die sich bereiterklären, mindestens eine halbe Stunde lang zu beten.

19.03.2020

Das Onlineportal "evangelisch.de" hat am Donnerstag ein Dauergebet bis zum Ende der Corona-Krise gestartet. "Unter dem Motto 'Du bist nicht allein!' wird auf www.coronagebet.de rund um die Uhr mindestens eine Person beten", teilte das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) am Donnerstag in Frankfurt am Main mit. Das Coronavirus verhindere in diesen Tagen weitgehend, dass Menschen zu einem gemeinsam Gebet zusammen kommen. Dabei tue es gerade jetzt gut, zu wissen, dass auch andere für einen glimpflichen Ausgang der Pandemie eintreten, heißt es in der Mitteilung.

In einem Stundenplan können sich engagierte Beterinnen und Beter eintragen, die sich bereiterklären, mindestens eine halbe Stunde lang zu beten. Diese loggen sich dann zu der entsprechenden Zeit auf der Seite ein. So werde immer mindestens eine Person sichtbar sein, die gerade betet. Die in diesem virtuellen Raum Betenden sollen die Möglichkeit haben, wie in einem Live-Blog Inhalte ihres Gebets zu veröffentlichen.

Still mitbeten oder austauschen

Wer möchte, kann einfach still mitbeten oder sich in einer zusätzlich eingerichteten Facebook-Gruppe mit anderen austauschen. Wer sich daran beteiligen möchte, vielleicht auch zu ungewohnten Zeiten, kann sich per E-Mail an coronagebet@evangelisch.de wenden. Ab sofort solle der Gebetsraum online rund um die Uhr besetzt sein, hieß es.

Das GEP ist die zentrale Medieneinrichtung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), ihrer Landeskirchen und Werke sowie der evangelischen Freikirchen. Zu dem Gemeinschaftswerk gehören unter anderem die Zentralredaktion des Evangelischen Pressedienstes (epd), das Monatsmagazin "chrismon" und "evangelisch.de".