Laschet: Werden die Opfer des Germanwings-Absturz nicht vergessen

epd-bild/Guido Schiefer Zum fünften Jahrestag des Germanwings-Absturzes in den französischen Alpen hat der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) den Hinterbliebenen Kraft und Mut zugesprochen.

24.03.2020

"Wir alle sind an diesem Tag mit unseren Gedanken und in unseren Gebeten bei den Opfern und bei den Angehörigen", sagte Laschet am Dienstag in einem Video-Statement bei Twitter. "Gerade in diesen Zeiten, in denen Angehörige nicht im großen Kreis ihrer Familie Trost und Zuflucht finden können, wünsche ich viel Kraft, Beistand und Mut, weiter nach vorne zu blicken." Die Tragödie habe "eine tiefe Wunde" in die Herzen von Eltern, Großeltern, Schwestern, Brüdern, Freunden und Verwandten gerissen. "Wir werden die Opfer des Germanwings-Flugs 9525 nie vergessen", beteuerte der Ministerpräsident.

Alle Menschen an Bord starben

Wegen der Corona-Pandemie gab es am Dienstag keine öffentlichen Gedenkfeiern zum fünften Jahrestag des Germanwings-Absturzes. Der Flughafen Düsseldorf erinnerte am Wochenende mit einer Anzeige in den örtlichen Tageszeitungen an die Katastrophe. Dort hieß es: "Stärker als der Tod ist die Liebe - In Gedenken an die Opfer von Flug 4U9525 vom 24. März 2015."

Vor fünf Jahren war ein Flugzeug der Lufthansa-Tochter Germanwings auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf in den südfranzösischen Alpen abgestürzt. Alle Menschen an Bord der Maschine starben. Nach Erkenntnis der Ermittler hatte der Kopilot das Flugzeug vermutlich mit Suizidabsichten zum Absturz gebracht.