WHO: USA könnten zum Corona-Epizentrum werden

24.03.2020

Die Daten aus den USA deuteten auf eine solche Entwicklung hin, betonte die Sprecherin der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Margaret Harris, am Dienstag in Genf. Das John-Hopkins-Center an der Universität Baltimore verzeichnete bis Dienstagmittag (MEZ) 46.450 Corona-Fälle und 593 Corona-Tote in den USA. Noch gilt die Region Europa der WHO als das Epizentrum der Pandemie, die in China ihren Anfang nahm. Eine Zunahme der bestätigten Fälle kann durch eine Ausweitung der Tests erklärt werden.

Kleine Hoffnungsschimmer

In Italien, wo bislang die meisten Menschen an der Pandemie starben, gibt es laut der WHO kleine Hoffnungsschimmer. Das Land habe zuletzt etwas weniger bestätigte Erkrankungen und Todesfälle gemeldet. Laut dem John-Hopkins-Center wurden bis Dienstagmittag in Italien fast 64.000 Corona-Fälle bekannt. Mehr als 6.000 Menschen starben. Weltweit registrierte das Center rund 392.000 Corona-Infizierte, von denen mehr als 17.000 starben.