Leipziger OB Jung ist neuer Präsident des Deutschen Städtetages

epd-bild / Edgar Müller Bei seiner Hauptversammlung in Dortmund hat der Deutsche Städtetag einen neuen Präsidenten gewählt.

06.06.2019

Der Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) ist neuer Präsident des Deutschen Städtetages. Am Schlusstag der Hauptversammlung in Dortmund wählten die Delegierten Jung am Donnerstag in das höchste Amt des größten kommunalen Spitzenverbandes, wie der Städtetag mitteilte. Der SPD-Politiker ist damit der erste ostdeutsche Kommunalpolitiker an der Spitze des Städtetages. Zum Vizepräsidenten wurde der Münsteraner Oberbürgermeister Markus Lewe (CDU) gewählt, der seit Anfang 2018 das Präsidentenamt innehatte.

Kuhn als Stellvertreter wiedergewählt

Jung ist seit 2006 Oberbürgermeister von Leipzig und gehört dem Präsidium des Deutschen Städtetages seit 2007 an. Seit 2013 war er bereits einer der stellvertretenden Präsidenten des Städtetages. Lewe ist seit 2002 Oberbürgermeister von Münster und gehört dem Präsidium des kommunalen Spitzenverbandes seit 2013 an. Zum ersten Stellvertreter des Präsidenten wählten die Delegierten den Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne), der das Amt bereits seit 2017 innehat und dem Präsidium des Städtetages seit 2012 angehört.

Die dreitägige Hauptversammlung des Deutschen Städtetages in Dortmund stand unter dem Motto "Zusammenhalt in unseren Städten". Rund 1.300 Delegierte und Gäste diskutierten unter anderem über nachhaltige Mobilität, Klimaschutz, den Wohnungsmarkt und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der kommunale Spitzenverband vertritt die Interessen der Städte gegenüber Bundesregierung, Bundestag, Bundesrat, Europäischer Union und anderen Organisationen.