Trump: USA stehen aufseiten des Volkes Venezuelas

epd-bild/Cristian Gennari/Agenzia Romano Siciliani US-Präsident Donald Trump hat in seiner Rede zur Lage der Nation die "Brutalität" des Regimes von Nicolás Maduro in Venezuela kritisiert.

06.02.2019

Die USA stehen nach den Worten von Präsident Donald Trump im Machtkampf in Venezuela aufseiten des venezolanischen Volkes. In seiner Ansprache zur Lage der Nation kritisierte Trump am Dienstag (Ortszeit) die "Brutalität" des Regimes von Nicolás Maduro. Dessen Sozialismus habe Venezuela vom reichsten Land in Südamerika zu einen Land voller Armut und Verzweiflung gemacht.

Erdölindustrie mit Sanktionen belegt

Trump hat am 23. Januar den Oppositionspolitiker Juan Guaidó als Übergangspräsidenten Venezuelas anerkannt. Zudem haben die USA Venezuelas Erdölindustrie mit Sanktionen belegt. Sie darf in die USA exportieren, die Zahlungen fließen jedoch auf Sperrkonten, zu denen die Maduro keinen Zugriff hat.

In seiner Ansprache unterstrich Trump, dass er sich nie "für das Voranbringen amerikanischer Interessen entschuldigen" werde. Der US-Präsident kündigte außerdem an, dass er am 27. und 28. Februar in Vietnam mit dem nordkoreanischen Staatschef Kim Jong Un zusammenkommen werde. Wäre er nicht zum Präsidenten gewählt worden, stünden die USA wohl gegenwärtig im Krieg gegen Nordkorea, sagte Trump.