Gemälde von Monet im Potsdamer Museum Barberini

epd-bild / Thomas Rohnke Das Museum Barberini widmet dem französischen Impressionisten Claude Monet (1840-1926) im kommenden Jahr eine großangelegte Ausstellung.

06.02.2019

Wie das Museum am Dienstag in Potsdam mitteilte, zeigt es vom 29. Februar bis zum 1. Juni 2020 rund 110 Gemälde aus allen Schaffensphasen des Malers. Zu den Höhepunkten zählten zahlreiche Gemälde von Monets Garten und Teich in Giverny, darunter mehrere seiner weltberühmten Seerosenbilder.

Claude Monet (1840-1926) war einer der einflussreichsten Vertreter des Impressionismus. Er habe das traditionelle Arbeiten in Ateliers weitgehend abgelehnt und stattdessen in freier Natur und direkt vor dem Motiv gemalt, hieß es. Sein besonderes Interesse habe Naturdarstellungen und der Erforschung von Farbe, Schatten und Licht gegolten. "Monet war nicht nur einer der begnadetsten Landschaftsmaler des Impressionismus, sondern einer der radikalsten und fortschrittlichsten Künstler seiner Generation", sagte Museumsdirektorin Ortrud Westheider. Noch heute zögen seine Werke Menschen durch ihre Ausdruckskraft in den Bann.

Leihgaben aus London, Paris und New York

Die Gemälde, die in der Ausstellung zu sehen sein werden, sind unter anderem Leihgaben der National Gallery in London, des Musée d’Orsay in Paris und des Metropolitan Museum of Art in New York, wie es hieß. Dazu kämen Werke aus internationalen Privatsammlungen, die der Öffentlichkeit sonst nicht zugänglich seien.