FDP-Politiker plädiert für Vielfalt der Ampelmännchen

epd-bild/Kristina Schaefer Die FDP setzt sich dafür ein, an Fußgängerampeln auch andere Symbole als die üblichen roten und grünen Figuren zuzulassen.

08.02.2019

Zwar gebe es in Mainz schon die "Mainzelmännchen" an Ampeln, sagte der FDP-Bundestagsabgeordnete Benjamin Strasser der "Saarbrücker Zeitung" (Freitag). Das Problem sei jedoch, dass die Rechtsgrundlage dafür fehle. "Deswegen muss der Gesetzgeber Klarheit schaffen, indem er die Regeln liberalisiert." Die Bürger seien schlau genug, um zu wissen, "dass sie bei Rot stehen und bei Grün gehen", erklärte er.

Petition eingereicht

Regionale Besonderheiten als Ampelsymbole könnten auch das Heimatgefühl vieler Menschen stärken, sagte der FDP-Politiker. So könne man im Ruhrgebiet einen Kumpel nehmen. "Es müssen nicht nur Männchen sein." Für die Region Schwaben schlägt Strasser die Zeichentrickfiguren "Äffle und Pferdle" vor - die dort "nun wirklich jeder kennt". Auf einen Vorschlag aus der Bürgerschaft hat die FPD seinen Worten zufolge eine Petition an den Landtag in Baden-Württemberg eingereicht. Der dort zuständige Ausschuss habe sie einstimmig begrüßt.

Neben den "Mainzel-Ampelmännchen" in Mainz gibt es in der NRW-Stadt Duisburg seit vergangenen Oktober Bergmannsampeln an einzelnen Standorten in der City. Sie zeigen als Fußgänger-Figur einen Bergmann mit Helm und Grubenlampe und sollen an das Ende des Steinkohlebergbaus im Ruhrgebiet erinnern.