Guterres: Gleichberechtigung fundamental für Frieden und Fortschritt

epd-bild / Peter Williams UN-Generalsekretär António Guterres hat die volle Gleichstellung von Mann und Frau als fundamental für die Sicherung des Friedens, der Menschenrechte und der Entwicklung bezeichnet.

08.03.2019

Die Gleichberechtigung der Geschlechter sei für den globalen Fortschritt unerlässlich, erklärte Guterres in New York zum Weltfrauentag am Freitag. Die Zahl der Frauen in führenden Positionen müsse überall erhöht werden, verlangte der UN-Generalsekretär.

Er forderte auch, die Mitwirkung von Frauen bei Friedensverhandlungen zu stärken. Guterres verwies auf die Vereinten Nationen, in denen die Zahl der Frauen in den Führungsetagen den höchsten Stand seit Gründung der Organisation 1945 erreicht habe.

Rechte von Frauen

Nationalistische und populistische Politik bedroht laut dem UN-Generalsekretär die Rechte von Frauen. In einigen Ländern steige die Gewalt gegen Frauen, der gesetzliche Schutz für Frauen werde abgebaut.

Guterres verurteilte die noch immer verbreitete Genitalverstümmelung bei Mädchen ebenso wie den Einsatz von Vergewaltigungen als Kriegswaffe. Sexuelle Gewalt in Konflikten traumatisiere die Opfer und ganze Gesellschaften.